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SPDY: Google präsentiert schnelle HTTP-Alternative PDF Drucken E-Mail

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Zeitreise: 20 Jahre World Wide Web - Die Meilensteine Speedy Gonzales: Die schnellste Maus von Mexiko ist der Namensgeber für das neue Internet-Protokoll SPDY. Seit 20 Jahren verrichtet das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) treu seinen Dienst und überträgt Daten, vor allem von Websites, über das Internet zum Nutzer. Doch bei Google ist man der Meinung, dass der Standard ausgedient hat und präsentiert einen potentiellen Nachfolger. Hauptkritikpunkt des Chromium-Teams, das auch den Browser Chrome entwickelt, ist die mangelnde Geschwindigkeit bei HTTP. Da das Protokoll für jeden Datenabruf (beispielsweise alle Grafiken einer Website) eine einzelne TCP/IP-Verbindung braucht, Browser aber maximal sechs davon gleichzeitig öffnen können, bremst es den Datentransfer unnötig aus. Folgerichtig räumt die Google Neu-Entwicklung insbesondere mit diesem Problem auf und heißt SPDY - gesprochen "Speedy". Zusätzlich zum gleichzeitigen Versand mehrer Anfragen verschickt SPDY die Header Websites nicht mehr unkomprimiert, sondern in komprimierter Fassung. Dank immer weiter verbreiteten ADSL-Leitungen können so deutlich höherer Geschwindigkeiten beim Abruf von Internet-Seiten erreicht werden. Google selbst spricht derzeit von einer Beschleunigung um bis zu 50 Prozent, will aber künftig sogar eine Verdoppelung der Geschwindigkeit erreichen können. Um die Entwicklung von SPDY sinnvoll weiterführen zu können, ist Google allerdings auf die Kooperation der anderen großen Mitspieler im Online-Business angewiesen. Deshalb hat man nun die bisherigen Forschungsergebnisse sowie eine komplette Dokumentation veröffentlicht und hofft, so schnell neue Partner gewinnen zu können. Den bisherigen Entwicklungsverlauf des World Wide Web haben wir für Sie noch mal in einer kleinen Zeitreise zusammengefasst.

 
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